Villa Kunterbunt

Cube 1 wurde umgestaltet für mein TiBee-Experiment

Das Heim von Tigern, Bienen und TiBees

In Foren, in facebook und auch auf einigen meiner Lieblingsseiten im Netz bin ich immer wieder über Fotos wunderschöner Garnelen gestolpert, die aus Kreuzungen zwischen Bienengarnelen und Tigergarnelen entstanden sind. Viele (Hobby-)Züchter experimentieren schon seit Jahren mit dem sogenannten Crossbreeding zwischen verschiedenen Garnelenarten. Manche schaffen es sogar, erbfeste Varianten herauszuzüchten, die sie dann hauptsächlich für richtig hohe Preise in den asiatischen Raum verkaufen. Das bekannteste Beispiel dafür sind die Pintos.

Ich habe mich inwischen anstecken lassen mit dem TiBee-Virus und habe beschlossen, mein ganz eigenes Experiment zu starten. Nicht mit dem Ziel, selbst einmal das große Geld mit einer neuen erbfesten Variante zu verdienen - so größenwahnsinnig bin ich nicht! Aber ein paar Träume und Wünsche habe ich schon, in welche Richtungen ich gerne gehen möchte bei meinen dilettantischen Zuchtversuchen. Ob sie sich jemals verwirklichen lassen, wird die Zukunft weisen. Momentan reizt mich einfach das Abenteuer! Gerade bei der TiBee-Zucht muss man nämlich immer mit herben Rückschlägen rechnen. Eier werden abgeworfen, die Nachwuchsrate ist gering, der Nachwuchs wächst langsam oder bleibt zwergenhaft und erweist sich evtl. als nicht fertil, also nicht fortpflanzungsfähig. Keineswegs alle Tiere sehen optisch ansprechend aus - oft dauert es mehrere Generationen, bis überraschend schöne Garnelen auftauchen. Ein weiteres Problem ist, dass die Nachwuchstiere optisch weit streuen und sehr unterschiedlich aussehen. Das macht es besonders schwer, in gewünschte Richtungen weiterzuzüchten. Da kann man dann gar nicht genügend Becken haben...

Leider sind laufend Royal Blue spurlos aus diesem Becken verschwunden. Ich habe den Verdacht, dass die großen Tigerbienen möglicherweise daran die Schuld tragen. Zumindest habe ich sie eines Morgens dabei erwischt, wie sie gerade fröhlich die Leiche einer Royal Blue verspeisten. Es könnte sein, dass jede frisch gehäutete Royal Blue als willkommener Protein-Snack betrachtet und gnadenlos erbeutet wurde :-(.

Daher habe ich die restlichen Royal Blue aus dem Becken gefischt und ihnen doch ein eigenes Heim spendiert sowie ein paar neue Kumpels, die ich von Frank Schenk erhalten habe. Leider weigern sich die Weiber noch, für Nachwuchs zu sorgen, aber wenigstens reduziert sich jetzt ihre Anzahl nicht mehr stetig.

Homepage online

Auf meinen neuen Internetseiten stelle ich mich und mein Hobby vor - die Haltung und Zucht von Zwerggarnelen (insbesondere Taiwan Bees und Red Bees).