Red Bees

Längere Zeit bin ich mit der Überlegung schwanger gegangen, meine Taiwan Bee Zucht um eine Gruppe F1- Mischlinge zu ergänzen. Im Internet habe ich mir viele Angebote verschiedenster Züchter und Shops angesehen. Aber kein einziges Foto der angebotenen Mischlinge hat mich vom Hocker gehauen und zum Kauf animiert. Meine Garnilitis ist doch nicht so ausgeprägt, dass ich jede Garnele haben will, die ich sehe.

Mir war schnell klar, was mir nicht an den Tieren gefallen hat: es waren fast immer nur schwarz-weiße oder sogar braun-weiße schlecht gefärbte Bees zu sehen mit ganz wenigen rot-weißen Bees, die ich aber optisch wesentlich ansprechender fand. Ich bin halt eine echte Frau, die schon ein wenig Wert auf Optik legt. Dass die Black Bees in den Mischlingstruppen so dominant sind, liegt sicher daran, dass die schwarzen Gene dominant, die roten aber rezessiv vererbt werden. Und wenn dann KingKong- oder Panda-Herren die Bee-Damen beglücken dürfen, statt Wine Red oder Red Ruby, kommt halt so eine schmuddelig-dunkle Truppe heraus, die ich nicht wirklich ins Herz schließen könnte.

Tja - so wurde die Idee geboren, dass ich dann halt den längeren Weg gehe und mir selbst eine rein rot-weiße Mischlingstruppe aufbaue. Ich entschied mich für Bees mit relativ hohem Weissanteil, für 4 Red Rubys und Snow-Whites, weil mir manche Red Bolts so gut gefallen. Aus Snow White-Mischlingen F1, also den Kindern einer Verpaarung von Snow White mit Wine Red, die man dann entweder miteinander verpaart oder besser erneut mit einer Wine Red verpaart, müssten eigentlich meine Wunschgarnelen Red Bolt fallen können.

War das zu kompliziert erklärt? Steffen Bischoff kann die Erblehre viel besser erklären als ich.

Meine Red Bees sind aber keineswegs für mich nur Mittel zum Zweck, mir den Traum von Red Bolts zu erfüllen, sondern ich finde ihre interessanten Muster in weiß-rot wirklich faszinierend und wunderschön. Was für eine unendliche Vielfalt an Zeichnungsmustern - die reinsten Gemälde! Ich werde noch lange brauchen, bis ich die ganzen Bezeichnungen der Grades gelernt haben werde.

Update August 2013: aus Platzmangel habe ich mich inzwischen von meinen Red Bees getrennt - der ganze Stamm ist zu Ines nach Peißenberg umgezogen. In Bienenoptik turnen jetzt nur noch Mischlinge mit Taiwanergenen oder sogar Pintogenen in getrennten Becken bei mir herum. Das ein oder andere schöne Weib darf sich dann auch mal mit meinen Taiwanern verpaaren, um meinen Stamm zu stabilisieren. Ich habe das Gefühl, dass Taiwaner-Babys von Mischlings-Müttern ein wenig agiler und kräftiger sind als manche Babys aus Reinverpaarungen.

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